Heute waren es 41 Grad. Brechend heiß.
Kurz nachdem wir ankamen, gab es ein Gewitter. Eine halbe Stunde lang heftiger Regen führte dazu, dass die Bar innerhalb kürzester Zeit überflutet war. Anpacken war angesagt, um das Wasser wieder rauszubekommen.
Eine halbe Stunde Regen ist übrigens die Hälfte des Jahresniederschlags. Unser Reiseleiter sagte, so was hätte er hier noch nie gesehen. Eine Abkühlung brachte der Regen allerdings nicht...
Dann fiel der Strom aus. Für ein oder zwei Stunden. Kein Licht, keine Klimaanlage. Das Abendessen verzögerte sich entsprechend. Später ging es dann wieder.
Als wir zu Bett gingen, war es in unserem Zimmer kochend heiß: die Fenster hatten wir wegen des Gewitters zugemacht und aus der Klimaanlage kam nur der Hauch eines kühlen Lüftchens. Wir haben alle Fenster aufgerissen, aber draußen war es noch genauso heiß (auf jeden Fall über 30 Grad) und es war absolut windstill.
Dann erst mal Skorpion-Check. Nachbarn hatten in ihrem Zimmer einen Skorpion entdeckt. Frage an der Rezeption: 'Is it dangerous?' - Antwort: 'Yes. Very dangerous.'
In unserem Zimmer war keiner.
Dann Mückenalarm. Der Strom war inzwischen wieder ausgefallen. Klimaanlage aus. Markus hatte Tür und Fenster ohne Mückenschutz aufgemacht - prompt war zumindest eines dieser Biester im Zimmer und hat uns wieder nicht schlafen lassen.
Mangels Licht konnten wir auch nicht auf die Suche nach dem Biest gehen. Also wieder mit Mückenschutz eingeschmiert.
Am Morgen gab es dann kein Wasser: Durch den Stromausfall war auch die Wasserpumpe ausgefallen. Keine Toilette, keine Dusche.
Rückfrage an der Rezeption, wann ea wieder gehen wird? - '15 minutes'. Als es nach einer Stunde noch nicht wieder ging, sind dann so nach und nach alle zum Frühstück gegangen. Ungewaschen. Unrasiert.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen