Mittwoch, 27. Januar 2016

Swakopmund...

... Du Perle Namibias am Atlantik!
Wie sicher bereits zwischen den Zeilen zu lesen war, gibt es viele Gründe in Namibia vernarrt zu sein. Swakopmund bildet hier keine Ausnahme. Von den Deutschen gegründet als Hafen zur Versorgung des Hinterlandes, büßte es diese Rolle sehr schnell ein durch Versandung der Mole kurz nach deren Fertigstellung und Ausbruch des ersten Weltkrieges, wodurch die Landungsbrücke nicht fertiggestellt werden konnte. Es sind noch viele Gebäude aus dieser Zeit erhalten. Dies macht ohne Zweifel den Flair dieses Städtchens mit Seebad-Charakter aus.

Doch das Deutsche findet man auch in der Umgangssprache. Lustige Geschichten dazu: Stehe in einem Laden und frage die Verkäuferin etwas auf Englisch. Plötzlich fragt sie mich: "Sprechen Sie Deutsch?" Das wäre eher eine Frage die der Tourist der Verkäuferin stellt.
Dann stehe ich in einem Buchladen und sehe mir die Bildbände über Namibia an. Plötzlich kommt eine Frau rein und sagt aufgeregt und laut zur Dame an der Kasse: "So mir reichts. Ich brauch jetzt nen Kaffee. Ist die Frau Nickel da?" Wollte mich umdrehen und Ja sagen (für alle Leser die es nicht wissen, das ist mein Nachname) Zum Glück kam mir die Frau an der Kasse zuvor und sagte: "Frau Nickel ist oben und macht die Steuer." Frau Nickel und die andere Dame saßen dann zufrieden draußen bei einer Tasse Kaffee.

Zugegeben, es gibt hübschere Städte in der Welt. Doch Swakopmund ist besonders!
M.

1 Kommentar:

  1. Und endlich einen halben Tag Freizeit, an dem ich entgegen anders lautender Ratschläge auch als Frau völlig unbehelligt durch die Stadt laufen und im Atlantik schwimmen konnte. Tanja

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